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eTwinning-Schulteams

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Wie das Zusammenwirken in Schulteams gelingen kann: Die Studie "eTwinning-Schulteams. Fallstudien zur Kooperation unter eTwinning-Lehrpersonen" gibt einen Überblick über verschiedene Strategien zur Bildung von Schulteams und zeigt Erfolgsfaktoren auf. Lesen Sie an Beispielen aus der Praxis, wie Lehrkräfte es geschafft haben, Kolleginnen und Kollegen in eTwinning-Aktivitäten einzubeziehen und Teams aufzubauen. Hier über die Seite des PAD bestellen: goo.gl/WCSTWu

SCHWEIZ Der Schulleiter

SCHWEIZ Der Schulleiter wurde ebenfalls über die wichtigsten Werte der Schule befragt, und für ihn ist das oberste Ziel, dass die Kinder so selbständig wie möglich werden. Der Schulunterricht soll ihnen dabei helfen, ihre eigenen Stärken zu fi nden und sie darauf vorbereiten, ein aktiver Teil der Gesellschaft zu werden. Diese Ziele sind wohl bei allen Schulen dieselben, aber die Rahmenbedingungen der SKB sind andere. Es gibt auch eine enge Zusammenarbeit und Zielvereinbarungen zwischen der Schule und den Familien der SchülerInnen. Der Schulleiter sieht die Comenius-Partnerschaft der Schule als eine Möglichkeit, mit anderen – auch in der eigenen Schule - in Kontakt zu kommen, da es für die meisten SchülerInnen schwierig ist, soziale Beziehungen aufzubauen. Innovationsgeschichte der Schule Die eTwinning-Geschichte der SKB begann im November 2011, als der leitende Lehrer an einem Kick-off-Treffen für neue Comenius-Schulpartnerschaften in der Schweiz teilnahm. Zu dieser Zeit hatte die Schule die Partnerschaft gerade gestartet und war neu in der Welt der europäischen Schulkooperationen. Da die NSS in der Schweiz Teil des Comenius-Koordinationsteams der Nationalagentur ist, wurde eTwinning den Projektträgern präsentiert und sie lernten die Möglichkeiten kennen, welche die eTwinning-Plattform im Rahmen von Comenius-Projekten bietet. Der leitende Lehrer schlug den ProjektpartnerInnen vor, die Plattform in ihrem Projekt zu verwenden. Nur einige Wochen nach dem Kick-off-Treffen nahm der leitende Lehrer an einer eTwinning-Fortbildungsveranstaltung der Schweizer NSS teil. Obwohl er sich selbst immer noch als Anfänger bezeichnet wurde er durch diese Erfahrung zur eTwinning-Lehrkraft an der Schule. Er blieb auch nach der Fortbildung in engem Kontakt mit der NSS. Die NSS organisierte im März 2012 einen eTwinning-Workshop für das gesamte Comenius-Team an der Schule. Im Moment gibt es – inklusive Schulleiter – sechs registrierte eTwinning-Lehrkräfte. Der leitende Lehrer ist nach wie vor der aktivste der sechs und hält die anderen über die wichtigsten Dinge am Laufenden. Bis jetzt wird der TwinSpace ausschließlich von den Lehrkräften genutzt – die SchülerInnen haben noch keinen Zugang. Das eTwinning-Projekt „Spiele ohne Grenzen” ist ein Projekt im Rahmen einer Comenius- Partnerschaft. Die Partnerschulen der SKB sind sonderpädagogische Schulen in Salzburg (Österreich) und Würzburg (Deutschland). Der ehemalige Schulleiter der SKB kannte die anderen beiden Schulleiter persönlich und wurde von ihnen gefragt, ob er an einer Comenius-Partnerschaft teilnehmen möchte. Die Schweiz nimmt seit 2011 am Programm für Lebenslanges Lernen (LLP) teil. Dadurch war die SKB eine der ersten Comenius-Schulen im Land. Davor hatte die Schule an keiner internationalen Kooperation teilgenommen. Als Hans Lieberherr Schulleiter wurde, übernahm er auch die Verantwortung für das Projekt. Die ersten Besuche zwischen den Schulen fanden im Frühjahr 2012 statt und die Abschlussveranstaltung ist in Zürich geplant. Die Motivation, Teil einer Comenius-Partnerschaft zu sein, kam ganz klar vom ehemaligen Schulleiter. Seit dieser Zeit sind die Kontakte mit anderen Schulen aber auch für die LehrerInnen sehr wichtig geworden. Derartige Projekte bieten die Möglichkeit, der Öffentlichkeit das Engagement der Schule zu präsentieren und zu vermeiden, dass Sonderschulen in eine Ecke gedrängt werden. 36 Fallstudien zur Kooperation unter eTwinning-Lehrpersonen eTwinning-Schulteams

SCHWEIZ Innovativen Unterricht sieht der Schulleiter als einen eher widersprüchlichen Begriff, da die LehrerInnen in einem zukunftsorientierten Beruf arbeiten aber oftmals eher konservativ sind und an alten Gewohnheiten festhalten. Er hört oft Sätze wie: „Wir haben bereits so viel Arbeit!“ oder „Wir haben keine Zeit mehr für ein weiteres Projekt!” Seine Funktion als Schulleiter sieht er darin, den Lehrkräften Wege zu zeigen, wie man neue Ideen mit der täglichen Arbeit verbinden kann. Ein Beispiel dafür sind Computer. Viele SKB-SchülerInnen sind auf persönliche elektronische Hilfsmittel angewiesen, um dem Unterricht folgen zu können. Die LehrerInnen können zwar damit umgehen, aber es erfordert für sie viel Geduld, sich mit neuen Unterrichtsmethoden wie eTwinning vertraut zu machen. Der Schulleiter meint, dass eTwinning noch keine wichtige Rolle in der Comenius- Partnerschaft spielt, denn lediglich die leitende Lehrkraft nutzt es regelmäßig. Das eTwinning-Team Christoph Keller, der Interviewpartner und leitende Lehrer des Projekts, ist ein sehr erfahrener Pädagoge. Er arbeitet mit körperlich behinderten jungen Erwachsenen, die kurz davor sind, in die Arbeitswelt einzutreten. Zusätzlich dazu ist er Mentor für Förderlehrkräfte, die mit behinderten SchülerInnen in Integrationsklassen in Zürich arbeiten. Seit die SKB Partner in einem Comenius-Projekt geworden ist, ist er auch Koordinator für diese Aktivitäten an der Schule. Das Team für die Comenius-Partnerschaft wurde im Oktober 2011 gegründet und ist nun auch gleichzeitig das eTwinning-Team – wenn auch ein ungewöhnliches. Der TwinSpace ist im Moment lediglich ein virtueller „Aufbewahrungsraum”, in dem die PartnerInnen Dokumente und Informationen austauschen. Der leitende Lehrer denkt darüber nach, mithilfe von eTwinning ein „Projekt innerhalb des Projekts” zu starten. Er weiß, dass seine SchülerInnen des kommenden Schuljahrs gut mit Computern umgehen können und daran auch viel Freude haben. Er versucht deshalb, eine kleine Gruppe SchülerInnen (und eine Lehrkraft) in den Partnerschulen für ein Online-Projekt zu gewinnen. Obwohl die Comenius-Partnerschaft vom ehemaligen Schulleiter gestartet und jetzt vom neuen Schulleiter weitergeführt wird, heißt das nicht unbedingt, dass die Schulleitung alle Projekte an der SKB organisiert. Der Schulleiter sagt, er ist offen für Vorschläge und Ideen der LehrerInnen und 37

Publikationen

Austausch bildet – Juni 2020
Austausch bildet – Dezember 2019
Austausch bildet – Juni 2019
Austausch bildet – Dezember 2018
Austausch bildet - Juni 2018
Austausch bildet Dezember 2017
Programme im Überblick
Bonjour und Guten Tag. Deutsch-französische Zusammenarbeit kompakt.
Jahresbericht 2018/19
Austausch in Zahlen 2018/19
Programme im Überblick
Austausch bildet – Informationsbroschüre
Partnerschulen suchen und finden
Jahresbericht 2017
Jahresbericht 2015: Unterwegs in die Zukunft
Individueller Schüleraustausch mit Erasmus+
"Say no to plastic pollution"
Demokratie mit eTwinning lernen und praktizieren
eTwinning-Projektplakat
Aus der Vergangenheit lernen, unsere Zukunft gestalten: Europas kulturelles Erbe in eTwinning
Partnerschulen suchen und finden
10 gute Gründe für eTwinning
Pop songs and the stories they tell
Schaffung einer Inklusionskultur durch eTwinning
eTwinning-Auszeichnungen
Projektkit "Mach mich zu einem Europäer"
Projektkit "The Colourful Face of Europe"
Web We Want – Handbuch für Pädagogen
Aktives Bürgertum durch eTwinning entwickeln.
Generation eTwinning
eTwinning-Schulteams
eTwinning Handbuch: Der TwinSpace
eTwinning – Das Netzwerk für Schulen in Europa
Projektkit "Teaching Hinduism, Buddhism and the meaning of life in all the major religions"
eTwinning-Projektkit "So schmeckt Europa"
eTwinning-Projektkit "In 40 Tagen durch Europa"
Projektkit: "Digital Positive News Magazine"
Projektkit "Grammunication"
Projektkit "Mach mich zu einem Europäer"
Projektkit "Technik trifft Sprache"
Projektkit "The Colourful Face of Europe"
Erasmus Accreditation
Erasmus+ Success Stories
Success Stories 2018
Erasmus+ Leitfaden für Schulleiter
Individueller Schüleraustausch mit Erasmus+
Erasmus+ für Schulen
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Erasmus+ Schule in Europa gestalten
International Business Class: Erasmus+ und eTwinning an einer berufsbildenden Schule
Ein deutsch-polnisches Projekt zu Methoden aktiven Lernens in der frühkindlichen Bildung
Im Schulleiter/-innen-Alltag hilfreiche Führungsstrukturen für sich und andere schaffen
Ein Fortbildungsprojekt mit Erasmus+ Leitaktion 1
Strategische Schulpartnerschaft zum Thema Migration und Integration
Eine deutsch-norwegische Regio-Partnerschaft
Ein deutsch-niederländisches Projekt zur Qualität der Primarbildung
Strategische Schulpartnerschaft zur Biotechnologie
Zum Job-Shadowing nach Malmö
Schulpartnerschaften im Netzwerk der Initiative "Schulen: Partner der Zukunft" (PASCH)
German-American Partnership Program (GAPP)
GAPP-Lexikon
PASCH begeistert junge Menschen für Deutschland – weltweit
Freiwilligendienst kulturweit
Deutsch vermitteln – Frankreich entdecken
Alles drin. FSA-Programm kompakt.
Success Stories
Pop songs and the stories they tell
Integration will gelernt sein. Ein eTwinning-Projekt zum Thema »Flüchtlinge«
Europäische Projekte an der Lessingschule Leipzig
International Business Class: Erasmus+ und eTwinning an einer berufsbildenden Schule
Achtung, hier kommen wir!
Anstoß für Auslandspraktika
Schulerfolg sichern in Leipzig und Riga
Success Stories 2018
"Say no to plastic pollution"
Deutsch im Gepäck
60 Jahre Prämienprogramm

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