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eTwinning-Schulteams

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Wie das Zusammenwirken in Schulteams gelingen kann: Die Studie "eTwinning-Schulteams. Fallstudien zur Kooperation unter eTwinning-Lehrpersonen" gibt einen Überblick über verschiedene Strategien zur Bildung von Schulteams und zeigt Erfolgsfaktoren auf. Lesen Sie an Beispielen aus der Praxis, wie Lehrkräfte es geschafft haben, Kolleginnen und Kollegen in eTwinning-Aktivitäten einzubeziehen und Teams aufzubauen. Hier über die Seite des PAD bestellen: goo.gl/WCSTWu

DEUTSCHLAND Internet und

DEUTSCHLAND Internet und IKT im Unterricht. Der stellvertretende Schulleiter unterstreicht, wie glücklich die Schule ist einen IKT-Koordinator zu haben, der alle KollegInnen unterstützt und Probleme möglichst rasch löst. „Durch diesen hausinternen IKT-Support haben LehrerInnen keine Scheu davor, neue Technologien einzusetzen und Projekte zu starten.” Das Kernteam trifft sich regelmäßig im eigenen Projektraum. Für diese Treffen wird kein fi xer Termin festgesetzt, aber während der Anfangsphase eines Projekts oder vor einem Schüleraustausch treffen sich das Kernteam und alle ProjektlehrerInnen regelmäßig. Da europäische Schulaustauschprogramme ein Aushängeschild an der Dunant Grundschule sind und tatkräftig von der Schulbehörde unterstützt werden, erhalten alle LehrerInnen, die an einem Projekt mitarbeiten, Kompensationsstunden. „Durch eine Reduktion der Arbeitszeit möchten wir LehrerInnen motivieren und ihr Engagement anerkennen”, erklärt der stellvertretende Schulleiter. Die Projektarbeit wurde im letzten Jahrzehnt zu einer gesamtschulischen Methode und ist oft auf Comenius-Finanzierung angewiesen. Einfluss des eTwinning-Schulteams Alle beteiligten Lehrkräfte sind sich einig, dass die Interaktion mit den europäischen KollegInnen die tägliche Arbeit verbessert, zur Analyse des eigenen Schulsystems sowie zur Verbesserung der eigenen Unterrichtsstrukturen und Methoden beiträgt. Darüber hinaus sind sie hochmotiviert. „Der Grund für unseren ausgezeichneten Teamgeist ist ganz klar bei unserer Teamgründung zu suchen. Als wir 2001 das erste Projekt starteten, waren alle LehrerInnen davon begeistert, wie IKT internationale Partnerschaften möglich macht”, erinnert sich der leitende Lehrer. Über die Projektarbeit hinaus pfl egen viele LehrerInnen Freundschaften mit ihren internationalen PartnerInnen, was einen positiven Effekt auf jene KollegInnen hat, die mitmachen oder über eine Teilnahme nachdenken. Es sind sich alle LehrerInnen einig, dass internationale Schulpartnerschaften mithilfe von IKT in der Primarschule sehr wichtig sind. Es ist die einzige Möglichkeit ErstklässlerInnen mit Gleichaltrigen aus anderen Ländern in Kontakt zu bringen ohne einen Schüleraustausch zu organisieren. Die digitale Generation arbeitet hochmotiviert an IKT-Projekten und die SchülerInnen sind über ihre eigenen Ergebnisse im Rahmen digitaler Kommunikation überrascht. Pläne für die Zukunft Die Primarschule will auch weiterhin an europäischen Austauschprojekten mitmachen. Das Projekt „Footsteps for Peace” wurde Ende des Schuljahrs 2011 beendet und das Projekt „Curtain up for European Talents” schloss dank beispielhaftem Projektmanagement nahtlos 2012 an. Der leitende Lehrer, der stellvertretende Schulleiter und die pensionierte Lehrerin arbeiten unermüdlich daran, die Projekte am Laufen zu halten und die Inhalte an die Interessen und Qualifi kationen der teilnehmenden LehrerInnen anzupassen. 44 Fallstudien zur Kooperation unter eTwinning-Lehrpersonen eTwinning-Schulteams

DEUTSCHLAND Zusammenfassung Wesentlich bei der Reduzierung der Arbeitslast ist die Aufteilung der Verantwortlichkeiten. Dieses System hat die Arbeitslast für das Team verringert und zu qualitativ hochwertigen und erfolgreichen Projekten geführt. Herausragend ist das Engagement der drei pensionierten LehrerInnen und des Kernteams. Alle drei PensionistInnen arbeiten gleich viel wie ihre aktiven KollegInnen, obwohl sie ehrenamtlich tätig sind. Das zeigt welch gutes Verhältnis und welch guten Teamgeist Projektarbeit zwischen aktiven und pensionierten LehrerInnen schaffen kann. Ein weiterer wichtiger Faktor bei der erfolgreichen Umsetzung von digitalen Schulpartnerschaften ist die Präsenz eines IKT-Koordinators. Sobald ein technisches Problem auftritt haben die LehrerInnen eine Kontaktperson, die „digitale Erste Hilfe” leistet. An der Schule gibt es praktisch keine technischen Hindernisse und alle LehrerInnen sind sehr motiviert, ihr IKT-Wissen ständig zu verbessern. Die Bemühungen des stellvertretenden Schulleiters spielen auch eine wichtige Rolle in den Erfolgsgeschichten der Schule. Er war der erste, der 2001 internationale Schulpartnerschaften unter Einsatz von IKT in der Schule einführte, als er noch selbst unterrichtete. Dadurch reifte das gesamte Vorhaben von einem lehrerinitiierten Projekt zu einem gesamtschulischen Unternehmen. 45

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