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eTwinning-Schulteams

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Wie das Zusammenwirken in Schulteams gelingen kann: Die Studie "eTwinning-Schulteams. Fallstudien zur Kooperation unter eTwinning-Lehrpersonen" gibt einen Überblick über verschiedene Strategien zur Bildung von Schulteams und zeigt Erfolgsfaktoren auf. Lesen Sie an Beispielen aus der Praxis, wie Lehrkräfte es geschafft haben, Kolleginnen und Kollegen in eTwinning-Aktivitäten einzubeziehen und Teams aufzubauen. Hier über die Seite des PAD bestellen: goo.gl/WCSTWu

GRIECHENLAND

GRIECHENLAND Unterstützende Faktoren und Hindernisse an der Schule Eines der größten Hindernisse war die mangelhafte IKT-Ausstattung der Schule. Sie besteht aus zehn vernetzten PCs im Computerlabor und drei PCs für die Administration und die Vorbereitungen der LehrerInnen. Diese Computer teilen sich eine Internetverbindung des Panhellenischen Schulnetzwerks. Große technische Probleme der IT-Infrastruktur, die den Start und die Durchführung des Projekts behinderten, wurden vom IKT-Lehrer behoben. Die SchülerInnen mussten viel IKT- Arbeit zu Hause an ihren eigenen Computern mit ihren eigenen Internetzugängen erledigen. Die lokale Schulbehörde trug zur Lösung des Problems bei und ersetzte im April 2012 fünf alte, nicht funktionstüchtige PCs. Aufgrund von Lehrplan- und Stundenplaneinschränkungen standen auch das Computerlabor und der Videoprojektor der Schule nicht immer für eTwinning-Aktivitäten zur Verfügung. Für die deutschsprachigen eTwinning-Projekte konnte im angrenzenden Gymnasium ein Raum genutzt werden, in dem eine separate Internet-Breitbandverbindung installiert wurde, welche die Deutschlehrerin fi nanzierte. Ein weiteres Problem für das Team bestand darin, dass die SchülerInnen sehr unterschiedliche IKT- Fertigkeiten hatten. Die IKT-Lehrerin versuchte dies während ihres Unterrichts auszugleichen. Sie wurde auch von anderen Teammitgliedern während der Pausen und von SchülerInnen unterstützt. Am Anfang wollten einige Eltern ihren Kinder nicht erlauben, zu Hause und/oder unbeaufsichtigt über das Internet zu kommunizieren. Nach und nach haben sie ihre Meinung geändert als (1) viele Lehrkräfte das eTwinning-Projekt übernommen und in ihrer Klasse durchgeführt haben und (2) klar war, dass es sich bei der eTwinning-Plattform um eine sichere Umgebung handelte. Während die Eltern zuerst eher blockierten, wurden sie später zu großen Unterstützern – vor allem während des Besuchs der niederländischen PartnerInnen. Die Schulleiterin hat von Anfang an die eTwinning-Bemühungen unterstützt. Sie hat sich um organisatorische und fi nanzielle Belange in Zusammenhang mit dem Besuch der Partnerschule gekümmert und aktiv teilgenommen, indem sie die Präsentation der „Zusammenfassung der Ilias” übernommen hat. Erwähnenswert ist, dass das Team nie um eine Änderung des Stundenplans ersucht hat, obwohl es für die Lehrkräfte sehr hilfreich gewesen wäre. Sie haben auch nie unterrichtsfrei oder Belohnungen im Rahmen der eTwinning-Arbeit bekommen. 54 Fallstudien zur Kooperation unter eTwinning-Lehrpersonen eTwinning-Schulteams

GRIECHENLAND Einfluss des eTwinning-Schulteams Der große Arbeitsaufwand und die vielen Aktivitäten konnten nur von einer Gruppe von LehrerInnen bewältigt werden, die sich gegenseitig unterstützten. Die vielen Unterrichtsthemen und der fächerübergreifende Unterricht machten viele SchülerInnen neugierig und sie nahmen mit großer Begeisterung an Projekt- und Klassenaktivitäten teil. Die steigende Begeisterung der SchülerInnen erkannten auch deren Eltern, deren anfängliche Skepsis in aktive Teilnahme umschlug. Die Teammitglieder ergänzten sich gegenseitig bei technischen Problemen und dank gegenseitiger Hilfe verbesserten sie ihre technischen Fertigkeiten und konnten IKT einfacher und schneller im Unterricht einsetzen. Die Hauswirtschaftslehrerin sagte: „Das Schulteam schaffte es, KollegInnen und auch SchülerInnen näher miteinander in Kontakt zu bringen. Dies hatte positive Auswirkungen auf unseren täglichen Unterricht und motivierte uns sehr. Wir haben viel Spaß am Unterrichten und lernen viel voneinander.” Pläne für die Zukunft Das eTwinning-Kernteam setzt seine Kooperation fort und wird das diesjährige Projekt im nächsten Schuljahr beenden. Als Abschlussveranstaltung ist ein Besuch der griechischen SchülerInnen und LehrerInnen in den Niederlanden geplant. Wahrscheinlich wird der Lehrvertrag einiger Teammitglieder im nächsten Jahr nicht verlängert werden. Die Schule ist jedoch zuversichtlich, dass das Team dank der großen Unterstützung des Kollegiums wachsen wird. Falls die aktuellen Teammitglieder im nächsten Jahr in unterschiedlichen Schulen unterrichten, möchten sie trotzdem als PartnerInnen an einem gemeinsamen eTwinning- Projekt arbeiten. Sie wollen zudem versuchen, einen eigenen Raum in der Schule für eTwinning zu bekommen. Ermutigt vom eTwinning-Projekt 2012 und vom Erfolg des Teams möchte die Schule auch einem Aufruf von European Schoolnet folgen und bei Pilotaktivitäten für 160 Schulen im Rahmen von „Ingenious“ sowie an Projekten der Europäischen Kommission für Naturwissenschafts-, Technologie-, Ingenieurswesen- und Mathematikunterricht teilnehmen. 55

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