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eTwinning-Schulteams

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Wie das Zusammenwirken in Schulteams gelingen kann: Die Studie "eTwinning-Schulteams. Fallstudien zur Kooperation unter eTwinning-Lehrpersonen" gibt einen Überblick über verschiedene Strategien zur Bildung von Schulteams und zeigt Erfolgsfaktoren auf. Lesen Sie an Beispielen aus der Praxis, wie Lehrkräfte es geschafft haben, Kolleginnen und Kollegen in eTwinning-Aktivitäten einzubeziehen und Teams aufzubauen. Hier über die Seite des PAD bestellen: goo.gl/WCSTWu

SLOWAKEI wollten

SLOWAKEI wollten Auswendiglernen durch aktive Forschungsarbeit ersetzen und so die Schule für offene, gemeinschaftliche und kreative Methoden öffnen. Ein Ziel war es auch, die Einstellung gegenüber weniger beliebten Fächern, wie Physik, zu verändern. Dabei war die eigene Motivation, sich zum Beispiel in einer Fremdsprache zu verbessern, ein wichtiger Faktor. Die SchülerInnen konnten ihr Lernen, ihre Kommunikationsfertigkeiten, sowie persönliche, soziale und Problemlösefertigkeiten verbessern. Die LehrerInnen versuchten, den Lehrplan möglichst schülergerecht umzusetzen. Im Rahmen des Projekts beschäftigten sich die SchülerInnen mit dem Thema „Hitze” und lernten anhand verschiedenster Experimente und Messungen viel über das Phänomen „Temperatur”. Bei den Experimenten befassten sie sich mit Schmelzen, Erstarrung, Verdampfung, Siedepunkt, Kondensierung, Sublimation, etc. Die SchülerInnen sprachen mit großer Freude und Enthusiasmus von ihrem Projekt. Der Unterricht ist für sie viel interessanter und sie möchten die Aktivitäten auch im nächsten Schuljahr fortsetzen. Einige Kommentare von SchülerInnen: „Mir gefällt, dass wir Experimente durchführen und mit FreundInnen aus Nachbarländern kommunizieren.”- “Physik ist nun viel besser und interessanter für uns.” Die Teammitglieder mussten erst lernen, gemeinsam zu arbeiten. Sie erhielten viel positives Feedback von SchülerInnen und NSS-MitarbeiterInnen und merkten, dass ihre Arbeit Früchte trägt. Die LehrerInnen informierten KollegInnen, Eltern und die Öffentlichkeit via E-Mail, Artikeln in der lokalen Presse, Interviews in den Medien sowie Präsentationen auf Konferenzen über die Projektarbeit und ihre Ergebnisse. Aufgrund der tollen Erfahrung und der Projektergebnisse möchten sich auch einige andere KollegInnen an zukünftigen eTwinning-Projekten beteiligen. Pläne für die Zukunft and a Schlussbemerkungen Die Schule plant, auch in Zukunft wieder ein Comenius-Partnerschaftsprojekt sowie andere internationale Projekte und Kooperationen durchzuführen. eTwinning hat den LehrerInnen geholfen, ihre Ideen zu modernen Unterrichtsprozessen umzusetzen und hat das Ansehen der Schule in der Region gesteigert. Über die Schule gibt es positive Meldungen in den Medien und die erfolgreichen eTwinning-Lehrkräfte werden zu Konferenzen und Seminaren eingeladen, um ihre Erfahrungen weiterzugeben. Die Zukunft der Schule liegt in ihrer Modernisierung. Wesentlich beim Modernisierungsprozess sind neue Unterrichtsmethoden und IKT. Neue Unterrichtsprozesse ermöglichen es SchülerInnen, ihr Wissen im Berufsleben und in realen Situationen umzusetzen. Ein weiterer wichtiger Faktor sind die Eltern. Sie sollen aktiv am Schulleben teilnehmen und über die Schulaktivitäten informiert werden. Darüber hinaus sollen sie Feedback und Meinungen über Aktivitäten und die Qualität des Unterrichts abgeben und dabei helfen, das Ansehen der Schule weiter zu verbessern. 86 Fallstudien zur Kooperation unter eTwinning-Lehrpersonen eTwinning-Schulteams

14 IES “Príncipe Felipe” Spanien (Sekundarschule) Schulwebsite: http://ies.principefelipe.madrid.educa.madrid.org/ Twinning-Schulprofil: http://www.etwinning.net/de/pub/profile. cfm?f=1&l=de&n=62500# Schulkontext IES „Príncipe Felipe” ist eine Sekundar- und Berufsschule mit 1860 SchülerInnen. Sie befi ndet sich im Nordwesten Madrids in einer dichtbesiedelten Region, in der vor allem mittelständische Familien wohnen. Die Schule ist sehr groß und besteht aus fünf Gebäuden sowie Gärten und Sportanlagen. Die Schule ist das Ergebnis der Zusammenlegung zweier Schulen im Jahr 1997. Eine Schule war eine Berufsschule und die andere eine Sekundar- und Sekundaroberstufe. Es wurden alle Schulstufen beibehalten und 2001 sogar um eine Sekundarunterstufe (12-14-jährige SchülerInnen) erweitert. Im Moment werden eine Unter-, Mittel- und Oberstufe (12-18 Jährige), Berufsmittelschule (16+ Jahre), eine Berufsoberstufe (18+ Jahre) sowie verschiedene sonderpädagogische Programme angeboten. Die IES „Principe Felipe” unterrichtet doppelt so viele SchülerInnen wie andere „große” Sekundarschulen und bietet ein umfangreiches Bildungsangebot. 2009 wurde die Schule von der regionalen Administration zur „Technologisch innovativen Sekundarschule” [Instituto de innovación tecnológica] ernannt. Dadurch erhielt sie auch mehr technische Ausstattung. Im Moment steht in einigen Klassen jeder Schülerin/jedem Schüler ein eigener Computer zur Verfügung, dazu kommen 22 interaktive Whiteboards. Technologie wird häufi g im Unterricht eingesetzt. Es gibt auch virtuelle Klassenzimmer basierend auf einer Moodle-Plattform. Meist melden sich mehr SchülerInnen an, als die Schule aufnehmen kann, was zeigt, dass die Schule in der Gemeinde ein hohes Ansehen genießt. Laut Schulleiter haben das große Bildungsangebot, der Einsatz von Technologie und die vielen Projekte, an denen die Schule teilnimmt, einen positiven Einfl uss auf das Image der Schule. Erwähnenswert sind auch die guten Ergebnisse, welche die SchülerInnen bei externen Tests (z.B. Zugangstests für die Universität – PAU) erzielen sowie die vielen Preise in lokalen und regionalen Wettbewerben. 87

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