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eTwinning-Schulteams

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Wie das Zusammenwirken in Schulteams gelingen kann: Die Studie "eTwinning-Schulteams. Fallstudien zur Kooperation unter eTwinning-Lehrpersonen" gibt einen Überblick über verschiedene Strategien zur Bildung von Schulteams und zeigt Erfolgsfaktoren auf. Lesen Sie an Beispielen aus der Praxis, wie Lehrkräfte es geschafft haben, Kolleginnen und Kollegen in eTwinning-Aktivitäten einzubeziehen und Teams aufzubauen. Hier über die Seite des PAD bestellen: goo.gl/WCSTWu

SPANIEN

SPANIEN Innovationsgeschichte der Schule Die Schule steht Kooperationen mit der Bildungsgemeinschaft offen gegenüber. Kulturelle Vereinigungen, wie Theater- oder Musikgruppen, dürfen mittel-, längerfristig oder für bestimmte Anlässe die Einrichtungen der Schule benutzen. Auch die Elternvereinigung ist sehr aktiv und organisiert kulturelle außerschulische Aktivitäten, Wettbewerbe, etc. Jährlich fi ndet ein Tag der offenen Tür statt, der unter LehrerInnen, Eltern und SchülerInnen sehr beliebt und ein großer Erfolg ist. Die Schule nimmt schon seit Jahren an nationalen und internationalen Projekten teil. Diese Projektarbeit, der technische Schwerpunkt und das breite Bildungsangebot machen die Schule für die SchülerInnen so attraktiv. Auf nationaler Ebene hat die Schule an einem Schulnetzwerk (ARCE), im Programm für außerschulische Aktivitäten (Refuerza) sowie an technologischen Innovationsplänen teilgenommen. Darüber hinaus ist sie an Comenius-, Leonardo- und Erasmusaktionen beteiligt. Bei eTwinning ist die Schule seit Oktober 2009 registriert. Bis jetzt wurden zwei Projekte abgeschlossen und ein drittes hat gerade begonnen. Im Moment sind 14 Lehrkräfte registriert, sieben davon nehmen oder nahmen an Projekten teil. Die ersten beiden Projekte wurden mit Nationalen Qualitätssiegeln ausgezeichnet. Dies ist ein großer Erfolg, wenn man bedenkt, dass in Spanien nur rund 35% der Bewerbungen für Qualitätssiegel genehmigt werden. Der Schulleiter José Guerrero erklärt, dass ein wesentlicher Faktor für die permanente Projektbeteiligung der Schule auf die Einrichtung einer Arbeitsgruppe für Qualitätsmanagement zurückzuführen ist, die aus Mitgliedern des Kollegiums und Mitgliedern des Schulmanagementteams besteht. Neben anderen Aufgaben ermutigt diese Gruppe LehrerInnen, an Programmen mitzuarbeiten und stellt ihnen Aktionen und Programme vor. Sie versucht zudem, eigene Initiativen der Lehrkräfte in den Bildungsplan der Schule zu integrieren. Auch das eTwinning-Team war das Ergebnis einer derartigen Zugangsweise. Die Englischabteilung entschied sich für eine Teilnahme an eTwinning und teilte dies dem Schulleiter mit. Die Teilnahme von Schulteams an oben genannten Programmen (ARCE, Refuerza, andere europäische Aktionen) und das Engagement der gesamten Schule, einen technologischen Schwerpunkt im Unterricht einzuführen, sind die Ergebnisse der Arbeit der Arbeitsgruppe für Qualitätsmanagement. Das eTwinning-Team Die Koordinatorin des Schulteams (leitende Lehrerin) ist Olga Paniagua. Sie ist Englischlehrerin und verfügt über 25 Jahre Erfahrung – sechs davon an der „Príncipe Felipe”. Sie war die erste Lehrkraft, welche die Schule registrierte und zwei Projekte gegründet und entwickelt hat. Das erste Projekt war „Life when you are 12 or 13”, das sie gemeinsam mit Begoña Martínez, einer weiteren Englischlehrerin an der Schule und Leiterin der Englischabteilung durchgeführt hat. Der Erfolg des ersten Projekts motivierte sie, ein zweites - „Culture and Friendship e-swap” – zu gründen. Daran 88 Fallstudien zur Kooperation unter eTwinning-Lehrpersonen eTwinning-Schulteams

SPANIEN nahmen alle sechs Lehrkräfte der Abteilung teil. Vor Kurzem wurde das dritte Projekt der Schule mit dem Titel „Challenges and Possibilities” gestartet. Das Schulteam geht auf die Initiative der leitenden Lehrerin zurück und besteht aus den sechs EnglischlehrerInnen, die SchülerInnen im 1. Sekundarschuljahr (1.º ESO, 12-Jährige) unterrichten. Auch wenn die leitende Lehrerin nicht Abteilungsleiterin ist, wird sie vom Rest des Teams als Koordinatorin gesehen. Der Enthusiasmus der leitenden Lehrerin gab den Ausschlag, dass alle ihre KollegInnen als Team zusammenarbeiten wollten. Sie sagen: „Wir vertrauen Olga. Sie war so enthusiastisch, dass wir wussten, es würde funktionieren.” Das Projekt war für alle (außer zwei) LehrerInnen die erste eTwinning-Erfahrung. Es ist offensichtlich, dass diese ansteckende motivierende Art der leitenden Lehrerin wesentlich zum Erfolg beigetragen hat. Die LehrerInnen der Englischabteilung arbeiten bereits seit geraumer Zeit zusammen. Sie diskutieren gerne Ideen und tauschen Praxisbeispiele aus. Die Aufteilung der Unterrichtsverantwortung (z.B. alle unterrichten dieselbe Altersgruppe) ermöglichte es den Teammitgliedern, effi zientere Unterrichtspläne zu erarbeiten. Dies verlieh auch der eTwinning-Arbeit neue Impulse. Die Idee koordinierter eTwinning-Arbeit kam später. Paradoxerweise hatte die Englischabteilung noch an kaum einem Schulprojekt teilgenommen. Einige LehrerInnen unterstützten einen Schüleraustausch mit Polen. Auch ohne große Erfahrung schienen die LehrerInnen aber gut für die eTwinning- Projektarbeit gerüstet zu sein. 89

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