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eTwinning-Schulteams

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Wie das Zusammenwirken in Schulteams gelingen kann: Die Studie "eTwinning-Schulteams. Fallstudien zur Kooperation unter eTwinning-Lehrpersonen" gibt einen Überblick über verschiedene Strategien zur Bildung von Schulteams und zeigt Erfolgsfaktoren auf. Lesen Sie an Beispielen aus der Praxis, wie Lehrkräfte es geschafft haben, Kolleginnen und Kollegen in eTwinning-Aktivitäten einzubeziehen und Teams aufzubauen. Hier über die Seite des PAD bestellen: goo.gl/WCSTWu

GROSSBRITANNIEN zu

GROSSBRITANNIEN zu ermöglichen. Alle kontaktierten Schulen waren leider sehr zurückhaltend. eTwinning ist jedoch die Antwort. „Exploring the World“, gemeinsam mit eTwinning als treibender Kraft, ist ein innovativer Zugang, der auch andere Primarschulen in West Sussex interessiert. Das eTwinning-Team Bei Southwater ist jede Lehrkraft an eTwinning beteiligt. Es gibt kein eTwinning-Team, sondern die gesamte Schule kümmert sich um die Projektarbeit, die in den Lehrplan integriert ist. Alle LehrerInnen sind im eTwinning-Portal registriert und nutzen die Werkzeuge effektiv. Die leitende eTwinning-Lehrerin ist Christie Cavallo. Sie ist verantwortlich für die modernen Fremdsprachen, ist Koordinatorin für internationale Kooperationen und als eTwinning-Botschafterin tätig. Sie ist die treibende Kraft für eTwinning an der Schule, geht mit gutem Beispiel voran und präsentiert ihren KollegInnen die Vorteile ihrer preisgekrönten Projekte. Aktivitäten des eTwinning-Teams Wie bereits erwähnt ist jede Lehrkraft der Southwater Infant Academy bei eTwinning registriert. LehrerInnen arbeiten oft zu zweit an einem eTwinning-Projekt, damit sie sich die Arbeit teilen und ihr Wissen und ihre Ideen bestmöglich einsetzen können. 94 Fallstudien zur Kooperation unter eTwinning-Lehrpersonen eTwinning-Schulteams

GROSSBRITANNIEN Die leitende Lehrerin kümmert sich um Probleme, unterstützt ihre KollegInnen bei deren eTwinning- Arbeit, gibt Ratschläge, beantwortet Fragen und evaluiert den Fortschritt. Zu Beginn der eTwinning- Partnerschaften hielt die leitende Lehrerin wöchentlich Fortbildungen ab und zeigte ihren KollegInnen, wie man zum Beispiel Informationen ins eTwinning-Portal hochlädt. Die LehrerInnen empfanden das Veröffentlichen von Nachrichten im Forum als eine effektive Möglichkeit, PartnerInnen zu fi nden und anzufragen, ob man bei bestehenden Projekten mitmachen darf. Southwater hat diesen gesamtschulischen eTwinning-Zugang bei der Zusammenarbeit mit einer italienischen Schule, die zuvor noch keine internationale Kooperation durchgeführt hatte, als eine Form der „best practice“ vorstellen können. Ein Beispiel eines Projekts aus dem Jahr 2011 bietet einen guten Einblick in die eTwinning-Methode an der Southwater-Schule. Das Projekt „Playground Games” wurde von Sally Friend (Leiterin Sport) und Hannah Smith (Leiterin Alphabetisierung) geleitet, die vier- und fünfjährige Kinder unterrichten. Ziel des Projekts war es „Spielplatz-Spiele zu erweitern” und die Fertigkeiten beider Lehrerinnen zu bündeln. Die SchülerInnen arbeiteten zuerst in Teams und einigten sich auf jene Fertigkeiten, die sie ihren PartnerInnen beibringen möchten. Dann wurden Regeln verfasst und das Spiel entworfen. Wissen und Fertigkeiten wurden sowohl zwischen den Partnerschulen als auch zwischen den Klassen der eigenen Schule am Spielplatz ausgetauscht, was dies zu einer tollen Lernerfahrung machte. Einige SchülerInnen erkannten, dass man Spiele am Spielplatz ohne besonderes Zubehör spielen kann. Darüber hinaus fand allgemeiner kultureller Austausch anhand der Bilder und Videos der eTwinning-Projektschulen statt. IKT spielte eine wichtige Rolle als Werkzeug zum Austausch von Ideen. Die SchülerInnen nutzten Videos, digitale Fotos und Präsentationssoftware. Sie lernten, wie man ein gutes Foto macht, indem sie vorher über die Komposition nachdachten und die Fotos der PartnerInnen kritisch betrachteten. Präsentationen ihrer Arbeit waren bald kein Problem mehr. Die Kinder lernten sowohl als Gruppe als auch selbstständig Entscheidungen zu treffen und Aufgaben zu lösen. Die abschließende Evaluierung des Projekts wurde in Form von Briefen an die Partnerschule durchgeführt. Unterstützende Faktoren und Hindernisse an der Schule Es ist offensichtlich, dass der gesamtschulische Zugang an der Southwater-Schule zu großen eTwinning- Erfolgen geführt hat. Zu Beginn jedes Schuljahres wird im Rahmen einer Konferenz entschieden, wie die internationalen Kooperationen in den Entwicklungsplan der Schule integriert werden. Jede Lehrkraft muss mindestens einen Beitrag zur internationalen Dimension leisten. Als dieser gesamtschulische Zugang zum ersten Mal eingeführt wurde, war das Ziel für jede Lehrkraft „sich an einem eTwinning- Projekt zu beteiligen”. Bei der Evaluierung der Ziele war jeder direkte Vorgesetzte beteiligt. Die Schule kann sich glücklich schätzen, ein Team engagierter und enthusiastischer LehrerInnen zu haben, die gerne Neues ausprobieren und neue Fertigkeiten erlernen möchten. Die leitende Lehrerin hat den Weg geebnet, indem sie durch ihre Erfahrung und Geduld die Vision Realität werden ließ. 95

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