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Generation eTwinning

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Nach zehn Jahren eTwinning war es Zeit für eine Bestandsaufnahme. Lesen Sie Erfahrungsberichte von Schülerinnen und Schülern, Lehrkräften und Studierenden, die in den letzten Jahren bei eTwinning mitwirkten. Dieses Buch belegt die vielfältigen Auswirkungen, die eTwinning auf das Leben vieler hatte. Hier über die Seite des PAD bestellen: goo.gl/WCSTWu

KAPITEL 3 hilft, schnell

KAPITEL 3 hilft, schnell zu reagieren, sicher zu werden und vor Publikum zu sprechen Lois Pape (Alter: 22) Student: Universität Cambridge, GB. eTwinning-Projekt: „Europe, Éducation, École“ (Europa, Bildung, Schule, 2009-11). Lehrkraft: Czeslaw Michalewski. Schule: Lycée de Sèvres/Jean-Pierre Vernant, Frankreich „Während meiner letzten beiden Jahre am Gymnasium nahm ich an Philosophie-Konferenzen teil, die online übertragen wurden. Üblicherweise hörte ich einem Vortrag zu und tat gegebenenfalls mein Bestes, um meine Meinung zu einer offenen philosophischen Frage vor dem Online-Publikum zu formulieren. Einmal nahm ich an einer Veranstaltung am Centre des Nouvelles Industries et Technologies im La Défense teil, wo ich gebeten wurde, die bildungsbezogenen Vorteile der Diskussion philosophischer Themen mit Schülern aus anderen Ländern zu erörtern. Mir als einer ziemlich schüchternen Person gab diese Erfahrung die Gelegenheit, zu lernen, wie man schnell reagiert, die Sicherheit zur Entwicklung einer eigenen Meinung gewinnt und vor Publikum spricht. Die Kommunikation in der Öffentlichkeit und online ist eine Kompetenz, die anderswo schwer zu erwerben ist, aber letztendlich überall benötigt wird. Bei eTwinning bekommt man die Chance, ganz ohne Druck zu lernen und nachzudenken.“ macht selbstbewusster und motiviert dazu, Sprachkompetenz zu erwerben 28 Tomasz Stasiński (Alter: 21) Student: Technische Universität Wroclaw. eTwinning-Projekt: „Enjoy your meals and festivals“ (Mahlzeiten und Feste genießen, 2006-2008). Lehrkraft: Anna Szczepaniak. Schule: Szkoła Podstawowa nr 9 im. Mikołaja Kopernika, Dzierżoniów, Polen. Beteiligte Länder: Polen, Portugal, Italien und GB. „Dieses Projekt verhalf mir zu den ersten Schritten auf dem Weg zu einem fließenden Englisch. Ich bekam dadurch auch zum ersten Mal die Gelegenheit, Menschen aus anderen Ländern zu treffen, die dasselbe Alter und ähnliche Ansichten wie ich haben. Dank eTwinning wurde ich selbstbewusster, und ich erkannte, dass das Erlernen von Fremdsprachen wirklich nützlich ist. Mein neu gewonnenes Selbstvertrauen verstärkte meinen Wunsch zum Erwerb von Fremdsprachenkompetenzen, und ich setzte mir andere Ziele. Das letzte, was ich erreichte, war der Abschluss des Cambridge Certificate in Advanced English mit einer guten Bewertung. Das eTwinning-Projekt half mir mit Sicherheit dabei.“

KAPITEL 3 hilft bei der persönlichen Entwicklung Sofia Daniela Gonçalves da Silva (Alter: 27) Altenpflegerin, Lar João Paulo II eTwinning-Projekt: „Dagli autoritarismi alla Democrazia europea“ (2006). Lehrkräfte: Maria da Luz Sampaio (leitende Koordinatorin), Teresa Lacerda (Koordinatorin). Schule: Escola Secundário da Póvoa de Lanhoso, Portugal. „Es ist fast zehn Jahre her, aber ich erinnere mich immer noch so an diese Erfahrung, als wäre sie heute gewesen. Die Teilnahme am eTwinning-Projekt stärkte meine Fähigkeit, zu kommunizieren und Informationen zu teilen, um mich an verschiedene Umstände anzupassen. Der Online-Austausch ermöglichte es mir, meine Fähigkeit zum kritischen Denken weiterzuentwickeln und anzuwenden und verbesserte auch meine Beherrschung der Computertechnik. Ich bin weiterhin mit zwei italienischen Studierenden in Kontakt. Wir tauschen Ideen aus und teilen uns mit, wie unser Leben nach all diesen Jahren verläuft.“ Gil Fernandes de Sousa (Alter: 25) Fußballtrainer, FC Tirsense. eTwinning-Projekt: „ClimaSOS“ (2007 bis 2009). Lehrkraft: Teresa Lacerda. Schule: Escola Secundário da Póvoa de Lanhoso, Portugal. Länder: Zypern, Ungarn, Italien, Portugal, Spanien und Schweden. „Ich begann, Kompetenzen zu entwickeln, als ich in einer multikulturellen Gruppe arbeitete. Ich erkannte, dass die jeweiligen Lebenskonzepte sich stark unterscheiden und davon abhängen, wie, wo und mit wem man lebt. Ich entwickelte die Kompetenz zur Kommunikation und Diskussion von Ideen. Noch wichtiger als die Kompetenzen war jedoch der Zeitpunkt der Gelegenheit, die sich mir dafür bot. Es macht einen Unterschied, ob man 15, 16, 17 oder 30 Jahre alt ist. Meine Erfahrungen führten dazu, dass ich mich besser auf neue Abenteuer einstellen konnte. Ich erkannte auch, dass die Gesellschaft offen ist. Wir können hier keine Türen oder Fenster schließen. Wir müssen in der Lage sein, uns auf neue Erfahrungen einzulassen.“ 29

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