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Rund um Erasmus+ – Europäische Projektarbeit von A bis Z.

Abstrakt aber anregend: 26 Begriffe rund um das Programm Erasmus+ Schulbildung sind nicht nur anregend illustriert, sondern auf der Rückseite des Plakats auch verständlich erklärt. So haben Sie ein ansprechendes Glossar für Ihr Arbeits- oder Lehrerzimmer, das beim Beantragen einer Erasmus+ Schulpartnerschaft hilfreich ist.

A wie Antragstermin B

A wie Antragstermin B wie Bewertung von Anträgen C wie COMENIUS D wie Distance Calculator Anträge für Erasmus+ Projekte können ab Veröffentlichung des Formulars bis zum Antragstermin eingereicht werden. Die Antragstermine einer Antragsrunde werden im Herbst des Vorjahres bekannt gegeben. Für Leitaktion 1 ist der Antragstermin meist im Februar, für Leitaktion 2 meist im März eines Jahres. Erasmus+ Projekte werden von Gutachtern nach den Kriterien »Relevanz«, »Konzeption und Durchführung« sowie »Wirkung und Verbreitung« bewertet. Bei Partnerschaftsprojekten kommt noch das Kriterium »Projektteam und Kooperation« hinzu. In jeder Kategorie muss mindestens die Hälfte der Punkte erreicht werden. Bei mindestens 60 Punkten von 100 haben Anträge eine Chance auf eine Förderung. Übrigens: Auch die Abschlussberichte der Projekte werden begutachtet. Früher COMENIUS, heute »Erasmus+ im Schulbereich«: Das COMENIUS-Programm wurde 1995 von der EU gestartet, um die europäische Zusammenarbeit von Schulen sowie die Mobilität von Schulklassen und Lehrkräften zu fördern. 2014 wurden mehrere EU- Bildungsprogramme darunter COMENIUS unter dem Programm Erasmus+ zusammengefasst. »Erasmus+ im Schulbereich« wird wie früher COMENIUS vom PAD koordiniert. Je weiter die Fahrt, desto mehr Geld! Bei der Abrechnung Ihres Erasmus+ Projekts erhalten Sie nicht die Kosten, die Sie für Ihr Fahrtticket bezahlt haben, sondern eine Pauschale. Die Höhe hängt von der zurückgelegten Entfernung ab. Der »distance calculator« (Entfernungsrechner) der EU-Kommission hilft Ihnen bei der Berechnung. E wie EU-Login/ECAS F wie Finanzhilfevereinbarung G wie Programme Guide H wie Hotline Wenn Sie die Erasmus+ Online-Portale zur Projektverwaltung nutzen wollen, benötigen Sie einen Benutzerzugang den EU-Login (früher ECAS, dieser kann weiterhin verwendet werden). Ein Benutzerzugang kann schnell angelegt werden und besteht aus E-Mail-Adresse und Passwort. Bitte gut aufbewahren. Wenn Sie den Umschlag mit der Finanzhilfevereinbarung in der Hand halten, hat es geklappt: Ihr Erasmus+ Projekt wurde bewilligt! Außerdem können Sie Fragen mit Ihrer direkten Ansprechperson beim PAD klären. Muster der Vertragsunterlagen finden Sie online. Im Programmleitfaden steht einfach alles über das Erasmus+ Programm entsprechend umfangreich ist er. Die Nationale Agentur im PAD stellt für Schulen eine abgespeckte Version zur Verfügung. Der »Programme Guide« wird jedes Jahr im Herbst für die nächste Antragsrunde veröffentlicht und steht dann zum Download bereit. Sie wissen noch nicht, wer Ihnen bei der Nationalen Agentur weiterhelfen kann? Sie haben allgemeine Fragen zum Programm Erasmus+? Unter der kostenfreien Servicenummer 0800 372 76 87 können Sie sich an Wochentagen von 9:00 bis 12:00 Uhr und von 13:00 bis 15:30 Uhr von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des PAD beraten lassen. I wie IT-Werkzeuge J wie Job Shadowing K wie Kick-off-Veranstaltung L wie Länderbeauftragte Das wichtigste IT-Werkzeug ist das Mobility Tool. Über dieses Onlineportal verwalten Sie Ihr Erasmus+ Projekt, tragen Ihr Budget ein (z. B. Anzahl der Mobilitäten, Entfernungen, Anzahl der Tage …) und erstellen Ihre Projektberichte. Für Schulpartnerschaften ist außerdem die Projektergebnisplattform wichtig: Hier müssen Projektergebnisse hochgeladen werden. Holen Sie sich neue Ideen, indem Sie europäischen Kolleginnen und Kollegen über die Schulter gucken. Unter der Leitaktion 1 können Sie neben Fortbildungen auch Job Shadowings finanzieren und bei Kollegen im Ausland hospitieren. Sie können außerdem auch einige Wochen selbst im Ausland unterrichten. Die Partnerschulen dafür suchen Sie sich selbst. Im Idealfall lernen Sie hier gleich Ihre Partner für ein Schulpartnerschaftsprojekt in Leitaktion 2 kennen. In unseren Kick-off-Veranstaltungen für die Erasmus+ Projekte der Leitaktion 2 sprechen wir mit den Projektkoordinatoren über den Beginn des Projektes. Hier erfahren Zuschussempfänger alles über die Vertragsunterlagen und Bedingungen für Erasmus+ Projekte. Der PAD bietet regionale Kick-off-Veranstaltungen über Deutschland verteilt an. Alle Kultusministerien und Senatsverwaltungen haben für ihr Bundesland mindestens eine offizielle Ansprechperson. Sie ist für die Verbreitung der EU-Bildungsprogramme vor Ort zuständig. Die Länderbeauftragten sind insbesondere die Kontaktpersonen im Zusammenhang mit den länderspezifischen Regelungen zu Anträgen und Berichten. M wie Moderatoren N wie Nationale Agentur O wie Online-Antragstellung P wie Programmstaaten Der PAD koordiniert ein bundesweites Netzwerk von über 90 Moderatorinnen und Moderatoren, die Sie zu Erasmus+ (Leitaktion 1 und 2) und eTwinning beraten können. Die meisten von ihnen sind Lehrkräfte und haben selbst schon Projekte durchgeführt. Deutschlandweit bieten sie regelmäßig kostenlose Informationsveranstaltungen an, die im Veranstaltungskalender auf der PAD-Website zu finden sind. Das Erasmus+ Programm wird in jedem Programmland durch eine oder mehrere Nationale Agenturen koordiniert. In Deutschland gibt es vier Nationale Agenturen. Für den Schulbereich setzt die Nationale Agentur im PAD das Programm um. Der Antrag kann nur online eingereicht werden. Die Übermittlung kann einige Minuten dauern Sie sollten also nicht bis zur letzten Minute vor Ende der Antragsfrist warten. Per Post oder E-Mail übermittelte Anträge werden nicht berücksichtigt. Staatliche Schulen senden ihre Anträge zusätzlich per E-Mail an ihre zuständige Landesbehörde. Aktuell beteiligt an Erasmus+ sind 33 Programmstaaten: Die 28 Mitgliedstaaten der EU sowie die ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien, Island, Liechtenstein, Norwegen und die Türkei. Die Schweiz ist übrigens kein Programmstaat, sondern zählt als Partnerstaat. Q wie Qualitätssiegel R wie Rechnungsprüfung S wie School Education Gateway T wie Teilnehmerbericht Jedes Erasmus+ Projekt endet mit einer Begutachtung des Abschlussberichts. Besonders gute Projekte (ab 85 von 100 Punkten) werden mit dem »Erasmus+ Qualitätssiegel im Schulbereich« ausgezeichnet. Einmal im Jahr werden aus diesen Projekten die »Success Stories« ausgewählt. Ihre Budgetverwaltung wird nach Projektende mit dem Abschlussbericht überprüft. Zusätzlich führt der PAD stichprobenartig Rechnungsprüfungen und Prüfbesuche durch. Durch die Prüfungen soll sichergestellt werden, dass die geförderten Aktivitäten tatsächlich den Regeln entsprechend stattgefunden haben und die Berichte verlässlich sind schließlich geht es um EU-Gelder. Die Belegregeln sind in den Vertragsunterlagen für Ihr Erasmus+ Projekt zu finden. Dieses Portal für den Bereich Schulbildung bietet aktuelle Erasmus+ Informationen, u.a. eine Kursdatenbank (für Leitaktion 1) und eine Datenbank zur Partnersuche (für Leitaktion 1 und Leitaktion 2). Viel Spaß beim Stöbern. In der Leitaktion 1 muss jeder Teilnehmende einen Einzelbericht über die eigene Mobilitätsmaßnahme erstellen. Der Bericht ist nach Aufforderung durch eine System-E-Mail nach Ende der Mobilität (bzw. deren Eintrag in die Datenbank »Mobility Tool«) innerhalb von 30 Tagen einzureichen. U wie URF V wie Vor-Ort-Besuch W wie Wirkung X wie (e)Xterne Gutachter Wenn Sie am Erasmus+ Programm teilnehmen wollen, müssen Sie im Teilnehmerportal URF (Unique Registration Facility) Ihre Schule/Einrichtung einmal registrieren, um einen PIC (Programmteilnehmer-Identifikationscode) zu erhalten. Alle Angaben dort sollten vor Antragstellung auf Richtigkeit überprüft werden vor allem die Angaben zum Förderkonto. Während und nach dem Projekt führt der PAD stichprobenartig Vor-Ort-Besuche durch. Damit soll sichergestellt werden, dass die geförderten Aktivitäten tatsächlich den Regeln entsprechend stattfinden bzw. stattgefunden haben. Durch den Besuch vor Ort bekommt der PAD einen tieferen Einblick in die Schule und das Projekt, lernt die Projektteilnehmer besser kennen und kann Tipps und Anregungen für das Projekt oder weitere Antragstellungen geben. »Wirkung und Verbreitung« (Impact and Dissemination) ist eine der Bewertungskategorien für Erasmus+ Projektanträge. Im Antrag sollten Sie plausibel beschreiben, warum Sie das Projekt überhaupt durchführen wollen. Was soll möglichst auch über das Projektende hinaus mit dem Projekt erreicht werden? Und damit nicht nur Ihre Einrichtung etwas von dem Projekt hat, sollten Sie auch beschreiben, wie Sie Ihre Projektergebnisse verbreiten können. Tipps finden Sie auf der PAD-Website. Förderanträge und Abschlussberichte werden von internen und externen Gutachterinnen und Gutachtern begutachtet. Die Bewertungskriterien werden von der Europäischen Kommission vorgegeben. Schauen Sie sich doch einmal den Leitfaden für Gutachter/-innen im Schulbereich an der Perspektivwechsel hilft Ihnen bei der Antragstellung! Y wie Key Action / KA Z wie Zwischenbericht Das Förderprogramm Erasmus+ ist in verschiedene Key Actions (= Leitaktionen) aufgeteilt. Relevant für Schulen sind Leitaktion 1 und 2. In der Leitaktion 1 werden kurze Auslandsaufenthalte (Fortbildungen, Job Shadowings, eigenes Unterrichten) für Lehrkräfte gefördert, in der Leitaktion 2 sind es Schulpartnerschaftsprojekte. Erasmus+ für den Schulbereich wird beim PAD koordiniert. Erasmus+ Projekte müssen der Nationalen Agentur Bericht über ihre Aktivitäten erstatten. Wie viele Berichte eingereicht werden müssen, hängt von der Projektlaufzeit ab. Jedes Projekt muss einen Abschlussbericht einreichen. Partnerschaftsprojekte (Leitaktion 2) mit einer Laufzeit von 24 Monaten müssen nach einem Jahr einen Fortschrittsbericht einreichen. Partnerschaftsprojekte (Leitaktion 2) mit einer Laufzeit von mehr als 24 Monaten müssen zusätzlich nach zwei Jahren einen Zwischenbericht einreichen. Erasmus+ ist das Programm für Bildung, Jugend und Sport der Europäischen Union, das bis 2020 die Modernisierung der Systeme der allgemeinen und beruflichen Bildung und der Kinder- und Jugendhilfe voranbringen will. Das Programm ist mit einem Budget in Höhe von rund 14,8 Mrd. Euro ausgestattet. Neben den 28 Mitgliedstaaten der EU nehmen Norwegen, Island, Liechtenstein, die Türkei und die ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien teil. Erasmus+ fördert europäische Fortbildungen für Schulpersonal (Leitaktion 1) und Schulpartnerschaften (Leitaktion 2). Der Pädagogische Austauschdienst (PAD) des Sekretariats der Kultusministerkonferenz ist Nationale Agentur für EU-Programme im Schulbereich. www.kmk-pad.org @kmkpad @kmkpad Europa gestalten, Schule entwickeln Kick-off-Veranstaltung vor-ort-besuch Länderbeauftragte Programme Guide Hotline Moderatoren Qualitätssiegel Finanzhilfevereinbarung Teilnehmerbericht wirkung comenius Job Shadowing IT-Werkzeuge antragstermin rund um erasmus+ Distance Calculator Europäische Projektarbeit von A bis Z

Publikationen

Jahresbericht 2018/19
Austausch in Zahlen 2018/19
Austausch bildet – Informationsbroschüre
Partnerschulen suchen und finden
Programme im Überblick
Programme im Überblick
Jahresbericht 2017
Jahresbericht 2015: Unterwegs in die Zukunft
Bonjour und Guten Tag. Deutsch-französische Zusammenarbeit kompakt.
Individueller Schüleraustausch mit Erasmus+
Internationale eTwinning-Veranstaltungen 2019
Austausch bildet – Juni 2019
Austausch bildet – Dezember 2018
Austausch bildet - Juni 2018
Austausch bildet Dezember 2017
Austausch bildet Juni 2017
Austausch bildet Dezember 2016
Austausch bildet Juni 2016
Austausch bildet 2015
Austausch bildet Juni 2015
10 gute Gründe für eTwinning
Internationale eTwinning-Veranstaltungen 2019
eTwinning Handbuch: Der TwinSpace
Aus der Vergangenheit lernen, unsere Zukunft gestalten: Europas kulturelles Erbe in eTwinning
Partnerschulen suchen und finden
eTwinning – Das Netzwerk für Schulen in Europa
Schaffung einer Inklusionskultur durch eTwinning
eTwinning-Auszeichnungen
Deutscher eTwinning-Preis 2016
Generation eTwinning
eTwinning-Schulteams
Die ausgezeichneten Schulen im Überblick
Aktives Bürgertum durch eTwinning entwickeln.
Web We Want – Handbuch für Pädagogen
Pop songs and the stories they tell
Projektkit "The Colourful Face of Europe"
Projektkit "Technik trifft Sprache"
Projektkit "Mach mich zu einem Europäer"
Projektkit "Grammunication"
Projektkit: "Digital Positive News Magazine"
Erasmus+ für Schulen
Erasmus+ Leitfaden für Schulleiter
Erasmus+ Schule in Europa gestalten
Success Stories
Individueller Schüleraustausch mit Erasmus+
Erasmus+ – Europa stärken, Schule entwickeln
Rund um Erasmus+ – Europäische Projektarbeit von A bis Z.
Erasmus+ Europa gestalten, Schule entwickeln
Success Stories 2016 Erasmus+ im Schulbereich
Ein deutsch-polnisches Projekt zu Methoden aktiven Lernens in der frühkindlichen Bildung
Im Schulleiter/-innen-Alltag hilfreiche Führungsstrukturen für sich und andere schaffen
Ein Fortbildungsprojekt mit Erasmus+ Leitaktion 1
Strategische Schulpartnerschaft zum Thema Migration und Integration
Eine deutsch-norwegische Regio-Partnerschaft
Ein deutsch-niederländisches Projekt zur Qualität der Primarbildung
Strategische Schulpartnerschaft zur Biotechnologie
Zum Job-Shadowing nach Malmö
International Business Class: Erasmus+ und eTwinning an einer berufsbildenden Schule
Success Stories 2018
Schulpartnerschaften im Netzwerk der Initiative "Schulen: Partner der Zukunft" (PASCH)
German-American Partnership Program (GAPP)
GAPP-Lexikon
PASCH begeistert junge Menschen für Deutschland – weltweit
Freiwilligendienst kulturweit
Deutsch vermitteln – Frankreich entdecken
Success Stories
Pop songs and the stories they tell
Integration will gelernt sein. Ein eTwinning-Projekt zum Thema »Flüchtlinge«
Europäische Projekte an der Lessingschule Leipzig
International Business Class: Erasmus+ und eTwinning an einer berufsbildenden Schule
Achtung, hier kommen wir!
Anstoß für Auslandspraktika
Schulerfolg sichern in Leipzig und Riga
Success Stories 2018
Deutsch im Gepäck

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