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Strategische Schulpartnerschaft zum Thema Migration und Integration

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Im Projekt PRIME der Kaufmännischen Schule Göppingen (Baden-Württemberg) mit vier europäischen Partnerschulen haben nationale und internationale Arbeitsgruppen unter der Einbeziehung von Schülerinnen und Schülern, Eltern, Lehrkräften sowie assoziierten Partnern die Motive für Migration untersucht und dabei Herausforderungen für eine gelingende Integration analysiert und Lösungsansätze in den einzelnen Regionen verglichen.

| 3 »Das ist gelebtes

| 3 »Das ist gelebtes Europa« Viele Zuwanderer nach Europa versprechen sich hier eine bessere Zukunft. Die Migration stellt den Kontinent allerdings auch vor neue Herausforderungen. Die Kaufmännische Schule Göppingen hat in einem internationalen Projekt mit fünf europäischen Partnerschulen Chancen und Risiken ausgelotet. Foto: shutterstock.com/Tyler PAD/Marcus Gloger Olson Bislang standen die Jugendlichen aus Deutschland, Spanien, Griechenland oder der Türkei nur über soziale Netzwerke wie Whatsapp miteinander in Kontakt. Als sich vier Schülerinnen und Schüler der Kaufmännischen Schule Göppingen (Baden-Württemberg) zum ersten Mal mit ihren europäischen Pendants in Manresa (Spanien) treffen, fallen sie sich direkt in die Arme – so, als ob die 16- bis 19-Jährigen schon ewig miteinander befreundet gewesen wären. Trennende Barrieren in den Köpfen, die in Medien immer wieder errichtet werden, sind außer Kraft gesetzt. »Wow, das ist gelebtes Europa«, sagt Markus Lang, der an der Kaufmännischen Schule Göppingen Biologie und Geografie unterrichtet und das Projekttreffen begleitet hat. Den Kontakt zwischen den Jugendlichen aus verschiedenen europäischen Einwanderungsländern ermöglichte das »Project of Research on Integration and Migration in Europe« (PRIME). Zwischen November 2013 und April 2015 kam es zu sechs Projekttreffen in den Orten der beteiligten Schulen. Egal ob in Manresa (Spanien), Kavala (Griechenland), Rom (Italien), Lublin (Polen), Izmir (Türkei) oder Göppingen: Alle Städte und Regionen stellt Migration vor neue Herausforderungen. Denn die Folgen der Zuwanderung sind auch auf lokaler Ebene zu beobachten. So ist die Zahl der Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund an der Kaufmännischen Schule in Göppingen deutlich höher als früher. Der Großteil von ihnen stammt aus der Türkei. »Der internationale Austausch ist gut für den Transfer des Themas in den Unterricht«, sagt Thomas Liski, Abteilungseiter der Kaufmännischen Berufsschule sowie Lehrer für BWL und Geschichte/Gemeinschaftskunde. Denn die Themen »Migration« und »Integration« sind Teil des Lehrplans in Baden- Württemberg und kommen in Fächern wie Wirtschaft, Geschichte, Gemeinschaftskunde oder Geografie vor.

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