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Strategische Schulpartnerschaft zur Biotechnologie

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Mit Erasmus+ wird eine Aula in Pforzheim zum europäischen Chemielabor. Die Johanna-Wittum-Schule in Pforzheim ist eine berufsbildende Schule in Baden-Württemberg. In der Zusammenarbeit mit Schulen in acht europäischen Ländern und einer Schule in Hamburg entstehen zahlreiche Unterrichtsmodule und Schüleranleitungen sowie ein System von Schüler-Mentoren.

Foto: PAD/Marcus

Foto: PAD/Marcus Gloger

| 3 In Litauen erdacht, in Pforzheim getestet Die Johanna-Wittum-Schule ist ein großes Berufsschulzentrum im Schwarzwald. Mit ihren Partnerschulen aus acht europäischen Staaten hat sie nicht weniger Großes vor: Gemeinsam wollen sie über erneuerbare Energien forschen, neuartige Lernmaterialien entwickeln – und so die Ziele der Agenda »Europa 2020« in der Praxis unterstützen. Er ist Lehrer für Naturwissenschaften und denkt im internationalen Maßstab. Die Biotechnologie hat ihn vom Schwarzwald bereits bis nach China geführt. »Wir müssen das global sehen«, lautet ein typischer Satz von Dr. Jürgen Braun, der an der Johanna- Wittum-Schule in Pforzheim (Baden-Württemberg) Biologie, Chemie und Biotechnologie unterrichtet. Vor zehn Jahren hatte ihm ein spanischer Schulleiter, ebenfalls Biologe, vorgeschlagen: »Nimm die Schüler raus. In acht Tagen im Ausland lernen sie mehr als in vier Wochen in der Schule!« Der Kollege aus Pforzheim hat sich die Devise seines spanischen Kollegen zu eigen gemacht. »Die USA und China stehen im Wettbewerb miteinander. Wir in Europa verlieren den Anschluss, wenn wir nicht gemeinsam auftreten und mit einer Zunge sprechen«, erklärt Jürgen Braun. Er pflege auch eine Partnerschaft mit einer Schule in China und konnte beobachten, was dort passiert: Das Land strebe an, den Anteil regenerativer Energien kräftig zu erhöhen. »Auch Europa hat das Ziel, führend in Biotechnologie zu werden«, sagt der Lehrer für Naturwissenschaften. Es lag deshalb nahe, dass die Schule im aktuellen Projekt mit Erasmus+ Schulbildung erneut die Themen »Biogas« und »Bioethanol« aufgreift. Denn damit lassen sich verschiedene Prioritäten der Agenda »Europa 2020«, die Grundlagen für intelligentes, nachhaltiges und integratives Wachstum schaffen sollen, trefflich miteinander kombinieren: »Bildung« und »Forschung« gehören dazu, um etwa dem drohenden Fachkräftemangel entgegenzuwirken und durch einen höheren Anteil an erneuerbaren Energien für mehr Ressourceneffizienz zu sorgen.

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