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Success Stories 2016 Erasmus+ im Schulbereich

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Erasmus+ macht Schule: Über 360 Projekte im Schulbereich und mit deutscher Beteiligung, die aus Mitteln des EU-Programms gefördert worden sind, konnten im vergangenen Jahr abgeschlossen werden. Elf von ihnen, die dabei besonders herausragen, hat der PAD als Erfolgsgeschichte ausgezeichnet. Einen Eindruck von der Vielfalt der Projektinhalte vermittelt die Veröffentlichung "Success Stories 2016". Hier über die Website des PAD bestellen: goo.gl/ffLmWf

success stories

success stories 2016 | leitaktion 2 Begründung für die Auszeichnung Wohn- und Lebensbedingungen in Europa Das Erasmus+-Projekt »Brickstones« zeigt, wie fächer- und länderübergreifende Projektarbeit durch gute Planung sowie durch schulinterne und -externe Zusammenarbeit durchgeführt werden kann. Den beteiligten Partnern ist es gelungen, durch gut durchdachte Aufgabenstellungen und vielseitige Aktivitäten ihre Schülerinnen und Schüler zu motivieren und ihnen zu vermitteln, dass sie in der Schule tatsächlich etwas für‘s Leben lernen. Kurzum: Ein engagiertes, spannendes und schülernahes Projektgeschehen, von dem die Website einen lebendigen Eindruck vermittelt und damit auch Anregungen für andere Schulen gibt. nachgefragt bei Gisela Mihajlovic Wie ist die Zusammenarbeit der Schülerinnen und Schüler bei den Treffen verlaufen? Im Vorfeld der Begegnungen nahmen die Schülerinnen und Schüler durch soziale Medien Kontakt mit ihren Partnern auf. Trotz verschiedener Sprachniveaus im Englischen war die Kommunikation bei unserer gemeinsamen Arbeit problemlos. Die Schülerinnen und Schüler verbesserten sich laufend, weil sie im Sprachunterricht stärker motiviert waren. Sie waren alle sehr neugierig auf die Arbeit mit gleichaltrigen Jugendlichen aus anderen Ländern. Das hat sich auf die Ergebnisse der Projektarbeit positiv ausgewirkt und auch ihr Selbstwertgefühl gestärkt. Was war Ihr persönlicher Höhepunkt bei dem Projekt? Es war eine große Freude, beim ersten Projekttreffen zu sehen, wie gut die Zusammenarbeit unter den Partnern klappte, vor allem als die Modelle der historischen Gebäude vereint auf der Europakarte präsentiert wurden. Jedes Partnerland hatte sich so viel Mühe gegeben und die Schülerinnen und Schüler waren bei der Ausstellungvorbereitung und den Präsentationen mit großer Begeisterung dabei: Für mich der Auftakt unserer erfolgreichen Projektarbeit. Welche Lerneffekte hat es für die beteiligten Lehrkräfte gegeben? Durch die gemeinsame Projektarbeit entstand ein besonderes Verhältnis zwischen Schülerinnen, Schülern und Lehrkräften. Diese außergewöhnliche Arbeitsatmosphäre übertrug sich auch auf das Schulleben, etwa beim Engagement der Kolleginnen und Kollegen für das Projekttreffen in Rastatt und bei der Durchführung unserer Energiewoche. Neue Impulse erhielten wir auch, indem wir die unterschiedlichen Arbeitsbedingungen der anderen Schulen kennenlernten. Dadurch entwickelte sich ein Gefühl der Zusammengehörigkeit mit vielen gemeinsamen Werten. Unter der Koordinierung der August-Renner Realschule in Rastatt haben sieben Sekundarschulen aus Europa in zweijähriger Projektarbeit erkundet, wie Lebensbedingungen und Wohnverhältnisse das persönliche und soziale Leben von Menschen beeinflussen können. Die Schülerinnen und Schüler nahmen dabei die unterschiedlichen kulturellen und klimatischen Einflussfaktoren in den Partnerländern in den Blick und entwickelten ein Bewusstsein für die Bedeutung ökologischer Fragen und den Umgang mit natürlichen Ressourcen. Hintergrund der gemeinsamen Projektarbeit war eine vergleichbare Ausgangssituation an den Partnerschulen: Viele Schülerinnen und Schüler mit niedrigen Basiskompetenzen und geringem Interesse am Lernen. Diese Kinder zu motivieren und ihnen zu vermitteln, wie wichtig Schulwissen für das praktische Leben ist, war das eigentliche Ziel des Projekts. Durch die Einbeziehung von außerschulischen Experten lernten die Schülerinnen und Schüler außerdem unterschiedliche Berufe im Bereich Wohnraumplanung, Bau und kommunale Infrastruktur kennen und erhielten so Anregungen für die eigene spätere Berufswahl. Zu Beginn des Projekts wurden die Lebensbedingungen in den verschiedenen Partnerländern in der Vergangenheit erforscht. Dazu sammelten die Schülerinnen und Schüler Informationen, bauten Modellhäuser und organisierten eine Wanderausstellung. Beim Thema Wohnen in der Gegenwart wurde Aspekte wie Hausbau, energiesparende Maßnahmen, Nachhaltigkeit, Denkmalschutz, Wohnen im Alter und für Menschen mit besonderen Bedürfnissen thematisiert. In diesem Zusammenhang organisierte die deutsche Schule auch eine »Energiesparwoche«, die künftig als regelmäßige Aktivität an allen Schulen durchgeführt wird. Abschluss und Höhepunkt der gemeinsamen Arbeit war die Planung der idealen europäischen Gemeinde »Europia« in Form eines Wettbewerbs unter den Partnern, bei der alle bisher gewonnenen Erkenntnisse und Anforderungen an eine angemessene Gestaltung des Wohnraums berücksichtigt wurden. Die Ergebnisse sind auf der Projektwebsite zugänglich. Über das Projekt Projekttitel »Brickstones – made in Europe«: The way housing influences our lives in common Europe Koordinierende Einrichtung August-Renner-Realschule, Rastatt Bundesland Baden-Württemberg ` Partnerschaftstyp Strategische Schulpartnerschaft Kontakt Gisela Mihajlovic giselamihajlovic@aol.com Partner • Istituto di Istruzione Superiore P. Levi, Badia Polesine (Italien) • 30 Geniko Lykeio Larissas (Griechenland) • Scoala Gymnaziala nr. 1, Galati (Rumänien) • Skiftingehus, Eskilstuna (Schweden) • IESO Quercus, Pase Poniente (Spanien) • Neue Mittelschule Pregarten (Österreich) Projektlaufzeit 1. September 2014 bis 31. August 2016 EU-Förderung 31.740 Euro für die Schule in Deutschland Website www.brickstones.jimdo.com Relevante Produkte und Ergebnisse Umfangreiche Projekt-Website mit Ergebnissen: Projektbroschüren, »Europia« Modelle eines idealen Wohnumfelds 18 | | 19

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