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Success Stories 2016 Erasmus+ im Schulbereich

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Erasmus+ macht Schule: Über 360 Projekte im Schulbereich und mit deutscher Beteiligung, die aus Mitteln des EU-Programms gefördert worden sind, konnten im vergangenen Jahr abgeschlossen werden. Elf von ihnen, die dabei besonders herausragen, hat der PAD als Erfolgsgeschichte ausgezeichnet. Einen Eindruck von der Vielfalt der Projektinhalte vermittelt die Veröffentlichung "Success Stories 2016". Hier über die Website des PAD bestellen: goo.gl/ffLmWf

Kompetenzen jugendlicher

Kompetenzen jugendlicher Schausteller/-innen ermitteln success stories 2016 | leitaktion 2 26 | Über das Projekt Projekttitel Methode zur Feststellung und Anerkennung von non-formalen und informellen Kompetenzen in der beruflichen Bildung von jugendlichen Schaustellern (INVET) Koordinierende Einrichtung Bezirksregierung Arnsberg Bundesland Nordrhein-Westfalen ` Partnerschaftstyp Strategische Regio-Partnerschaft Kontakt Franz-Josef Berkenkötter franz-josef.berkenkoetter@bra.nrw.de Partner • Mulvany-Berufskolleg – Berufskolleg für Wirtschaft und Verwaltung der Stadt Herne • Bundesverband Deutscher Schausteller und Marktkaufleute • Deutscher Gewerkschaftsbund • Deutscher Schaustellerbund • Emschertal Berufskolleg, Herne • HK Mittleres Ruhrgebiet • Ruhr-Universität Bochum • BOVAK (Niederländischer Schaustellerverband) • ROC Nijmegen (Regionales Berufliches Ausbildungszentrum) • KBA Nijmegen (Privates Forschungsinstitut für Berufsbildung und Arbeitsmarkt) Projektlaufzeit 1. September 2014 bis 31. August 2016 EU-Förderung 132.487 Euro für das Gesamtprojekt Website www.invet.nrw.de Ausgangspunkt des Projekts war die Situation der beruflichen Bildung von jugendlichen Schaustellern. Denn wer ständig auf Reisen ist, dessen Ausbildung ist schwierig. Zwar haben junge deutsche Schausteller ein auf sie speziell zugeschnittenes Berufsbildungsangebot, an den Berufskollegs in Deutschland wird aber noch keine Erfassungsmethode für ihre informellen Kompetenzen eingesetzt; sei es um diese festzustellen und zertifizieren zu können oder um aufbauend auf diesen vorhandenen Kenntnissen individueller zugeschnittene Ausbildungsinhalte anbieten zu können. In den Niederlanden gibt es dagegen bislang keine auf Schausteller speziell zugeschnittenen beruflichen Ausbildungsangebote wie zum Beispiel besondere Schausteller- Fachklassen, jedoch die seit langem erfolgreiche Methode »Erkenning Verworwen Competenties« (EVC) zur Validierung informell erworbener fachlicher Kompetenzen – wenngleich diese Methode bisher nicht für die berufliche Bildung jugendlicher Schausteller angewendet wurde. In dem Projekt haben die deutschen und niederländischen Partner gegenseitig von ihren Erfahrungen profitiert. Sie erarbeiteten zunächst ein ausführliches Berufsprofil, das die vielfältigen Aufgabenbereiche eines Schaustellers berücksichtigt. Auf der Grundlage der niederländischen EVC-Methode wurde dann ein angepasstes Kompetenzfeststellungsverfahren entwickelt und mit jugendlichen Schaustellern aus beiden Ländern erfolgreich erprobt. Zusätzlich wurde für die Jugendlichen ein maßgeschneiderter Lehrgang »Elektroniker/-in für Energie- und Gebäudetechnik« durchgeführt. Diese Kombination von EVC-Verfahren und maßgeschneiderten Ausbildungsmaßnahmen wurde von allen Beteiligten als zukunftsweisend empfunden. In einem Handbuch sind die Erfahrungen und Projektergebnisse zusammengefasst, um sie auch für andere Projekte, Regionen und Zielgruppen nutzbar zu machen. Relevante Produkte und Ergebnisse Kompetenzfeststellungsverfahren für Schausteller auf Grundlage des niederländischen EVC-Verfahrens (EVC = »Erkenning Verworwen Competenties«) Handbuch für Lehrkräfte, Berufsbildungspraktiker, Ausbilder und Schausteller Foto: Karussell © Deutscher Schaustellerbund/ Foto Herr Berkenkötter: © Bezirksregierung Arnsberg Wie haben die beteiligten jugendlichen Schausteller auf das Pilotprojekt reagiert? Die jungen Schausteller reagierten besonders positiv darauf, dass über das EVC-Kompetenzfeststellungsverfahren ihr Können und ihre Leistungen im Kirmesgeschäft anerkannt und ihnen sogar bescheinigt werden. Hierin sehen die jungen Leute eine Wertschätzung des Schaustellerberufes und ihrer eigenen Kenntnisse und zu leistenden Arbeit. Die niederländischen Schausteller werteten es darüber hinaus als Erfolg, dass durch das INVET-Projekt die Diskussion zur Einführung spezieller Schausteller-Fachklassen zur beruflichen Bildung nach deutschem Muster vorangetrieben wurde. Welche Ihrer Maßnahmen zur Verbreitung Ihrer Projektergebnisse schätzen Sie als besonders erfolgreich ein? Weil die nationalen Schaustellerverbände Projektpartner waren, konnten wir unser Projekt über ihre Begründung für die Auszeichnung Das Projekt zeichnet sich durch eine gut konzipierte und strukturierte Kooperation der regionalen Partner aus. Überzeugende Ergebnisse mit hohem Bezug zur Praxis sind das Kompetenzfeststellungsverfahren für Schausteller auf der Grundlage des niederländischen EVC-Verfahrens sowie auch das auf der Projektwebsite verfügbare Handbuch für Lehrkräfte, Berufsbildungspraktiker, Ausbilder und Schausteller. Vorbildlich sind die Übersetzung der Hauptergebnisse ins Englische sowie die Durchführung zahlreicher Verbreitungsmaßnahmen, um das Konzept bekannt und auf andere Kontexte übertragbar zu machen. nachgefragt bei Franz-Josef Berkenkötter Homepage und Verbandszeitschriften verbreiten. Besonders hat uns gefreut, dass wir das 1. Zertifikat des EVC-Kompetenzfeststellungsverfahrens im Rahmen der Jahrestagung der deutschen Schausteller vor Verbandsvertretern, Eltern und Jugendlichen überreichen konnten. Welche Zusammenarbeit zwischen den Berufskollegs ist über das Projektende hinaus vorgesehen? Das beteiligte berufliche Ausbildungszentrum in Nijmegen ist für die Jugendlichen und deren Eltern ein möglicher Standort für die Einrichtung von Fachklassen für junge Schausteller nach deutschem Muster. Die deutschen Berufskollegs haben bei der Umsetzung ihre Hilfe angeboten. Bis es so weit ist, nehmen niederländische Jugendliche als Gastschüler an den Lehrgängen in Deutschland teil. | 27

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