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The Colourful Face of Europe - ein eTwinning-Projekt zum Thema Migration

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Ein eTwinning-Projekt zum Thema "Migration" Schülerinnen und Schüler aus Berlin haben mit Partnern aus Polen, Frankreich und der Ukraine ihre Familiengeschichten und Migrationserfahrungen verglichen und die Hintergründe erforscht. So erkannten die 14- bis 16-Jährigen, dass Zuwanderung ein selbstverständlicher Bestandteil europäischer Identität ist. Aus der Reihe "Beispiele aus der Praxis | eTwinning | 10" Hier über die Webseite des PAD bestellen: goo.gl/HX3KeC

4 | Die Ukraine war

4 | Die Ukraine war erstmals dabei Das Projekt lief im Schuljahr 2015/16 und war am Gabriele-von-Bülow-Gymnasium in den bilingualen Geschichts- und Sozialkundeunterricht eingebettet. Englisch war deshalb auch Arbeitssprache der 14- bis 16-Jährigen für den Austausch mit den Projektpartnern in Frankreich, Polen und der Ukraine. Die Ukraine gehört, gemeinsam mit anderen Staaten wie Armenien, Georgien und Tunesien, zum Kreis der eTwinning-Plus-Länder, die Kontakte zu Schulen in der Europäischen Union suchen. Weil das Angebot an Schulbüchern an der Schnittstelle zwischen Englisch, Geschichte und Sozialkunde nicht sehr groß ist, bereitete Brigitte Kassel viele Unterrichtseinheiten für das Projekt gemeinsam mit ihren europäischen Partnern übers Internet vor: »Wir haben das Thema Zuwanderung und Migration über E-Mails geplant und unser Arbeitsprogramm im TwinSpace abgelegt. Das war wichtig, weil wir abstimmen mussten, wer wann welche Ergebnisse liefert«, erläutert Brigitte Kassel das Vorgehen. Anschließend konnten die Schüler/ -innen beginnen, ihre Erfahrungsschätze rund um das Thema Migration zu heben. So untersuchten die Schüler/-innen zunächst, wie ihre eigenen Familiengeschichten von Migration geprägt sind, und verglichen diese Erfahrungen untereinander. Außerdem beschäftigten sich die jungen Europäer damit, was »Heimat« für sie bedeutet. In einem weiteren Schritt arbeiteten sie heraus, welche unterschiedlichen Einstellungen die Menschen in Deutschland, Frankreich, Polen und der Ukraine zum Thema »Migration« haben. Und schließlich gingen sie der Frage nach, welcher Zusammenhang zwischen Menschenrechten und Initiativen für Toleranz in Europa besteht. Neben der großen europäischen Migrationsgeschichte tauchten dabei auch bunte Geschichten aus dem lokalen Alltag auf. Im Fall des Gabriele-von-Bülow-Gymnasiums war das zum Beispiel die Geschichte eines Schülers, dessen Vater türkisch-kurdischer Herkunft und dessen Mutter polnischer Herkunft ist. »Vor diesem Hintergrund empfanden 100-prozentige Berliner ihre Familiengeschichten auf einmal als unspektakulär«, so Brigitte Kassel. »Über eTwinning können sich die Schüler/-innen aus europäischen Ländern kontinuierlich und konzentriert mit ihren Erfahrungen in Hinblick auf das Thema Migration beschäftigen.«

| 5 Projektarbeit auf der eTwinning-Plattform und persönliche Begegnungen ergänzten sich. Foto: PAD/Sergej Lapshin Migrationsgeschichten als europäische Erzählung Ein weiterer Effekt der Recherchen für »The colorful face of Europe« war, dass die Schüler/-innen einen anderen Umgang mit dem Internet erlernten. »Die Schülerinnen und Schüler haben durch die Projektarbeit erfahren, dass man mit dem Internet nicht nur spielen kann oder einfach etwas abschreibt, sondern auch interaktiv zusammenarbeiten kann – und dabei Ergebnisse erzielt, für die sie öffentliche Anerkennung erfahren«, so Brigitte Kassel. Denn als eine von sieben Berliner Schulen hat das Gabriele-von- Bülow-Gymnasium für »The colorful face of Europe« im November 2016 das eTwinning- Qualitätssiegel erhalten, mit dem die Nationale Koordinierungsstelle im PAD beispielhafte Internetprojekte auszeichnet. Die Schüler/-innen wissen heute, wie man Daten und Fakten zur europäischen Migrationsgeschichte übersichtlich in einer interak- tiven Landkarte darstellt. Begriffe wie »Copyright« oder »Netiquette« sind für sie keine Fremdwörter mehr. Sie kennen sich mit Content-Management-Systemen und anderen digitalen Werkzeugen aus, die ihnen die Gestaltung einer Website ermöglichen. Und auch im Umgang mit Lernplattformen wie etwa »Moodle« haben sie erste Erfahrungen. All das hilft ihnen später auch in Ausbildung oder Studium, wo solche Kenntnisse immer öfter vorausgesetzt werden. »An keiner Stelle lernen Schüler systematisch den Umgang mit digitalen Medien, auch nicht im Kontext des Unterrichts zur Informationstechnischen Grundbildung, wie sie in Berlin vorgesehen ist. eTwinning bietet deshalb die Möglichkeit, solche Lücken zu schließen«, resümiert Brigitte Kassel. Überdies ermöglicht es, Brücken zu verborgenen Lebensgeschichten der Schüler/-innen in Europa zu schlagen.

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