Aufrufe
vor 3 Jahren

Tipps für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

  • Text
  • Europa
  • Pad
  • Schule
  • Medien
  • Fotos
  • Projekt
  • Informationen
  • Inhalte
  • Website
  • Schulen
  • Presse
  • Journalisten

Und wenn sich

Und wenn sich die Medien nicht interessieren? Textbausteine für Pressemitteilungen Es gibt Umstände, die Sie nicht beeinflussen können. Unvorhergesehene Ereignisse führen dazu, dass Journalistinnen oder Journalisten plötzlich andere Termine wahrnehmen und die Seitenplanung ändern müssen. Ein geplanter Bericht über Ihre Schule wird dann verschoben oder – im schlimmsten Fall – ganz gestrichen. Ein Wort zum Presserecht Manchmal gibt es auch Ärger mit der Presse: Der Projektinhalt wird falsch dargestellt, eine Lehrkraft fühlt sich nicht richtig zitiert und das, worauf es Ihnen eigentlich ankommt, wird überhaupt nicht erwähnt. Oftmals sind solche Fehler nicht auf Böswilligkeit zurückzuführen. Jenseits aller formaljuristischen Reaktionen, die natürlich möglich sind und die in dem Beitrag auf den folgenden Seiten dargestellt werden, sollten Sie deshalb besonnen abwägen, welche Schritte angemessen sind. Wird ein Sachverhalt nicht richtig dargestellt oder eine Aussage missverständlich wiedergegeben, empfiehlt sich in vielen Fällen ein Gespräch mit dem/der für die Seite verantwortlichen Redakteur/-in, in Davon sollten Sie sich nicht entmutigen lassen. Ein aus Ihrer Sicht mangelndes Interesse der Medien sagt nichts über die Qualität Ihrer Arbeit aus. Es gilt vielmehr die Devise: Steter Tropfen höhlt den Stein. dem Sie sachlich Ihre Sichtweise darstellen und auf Fehler hinweisen. Oftmals drucken Zeitungen in den Tagen darauf im redaktionellen Teil eine Richtigstellung bzw. Berichtigung ab. Ist dies nicht möglich, bietet sich ein Leserbrief an, den Sie der Redaktion – unterschrieben und mit vollständigen Angaben zum Absender – zusenden. Aus Ihrem eigenen Leseverhalten wissen Sie vielleicht, dass solche Leserbriefe besonders aufmerksam gelesen werden. Sollten Sie rechtliche Schritte für erforderlich halten, empfiehlt es sich in jedem Fall, juristischen Rat einzuholen (siehe dazu den Beitrag auf Seite 39 ff.). Ein solcher Fall kommt aber hoffentlich nicht vor. Folgende Textbausteine können Sie für Ihre Pressearbeit zu Erasmus+ Schulbildung verwenden: Erasmus+ ist das Programm der Europäischen Union für allgemeine und berufliche Bildung, Jugend und Sport. Es hat eine Laufzeit von sieben Jahren und ist mit einem Budget in Höhe von etwa 14,8 Milliarden Euro ausgestattet. Erasmus+ löste 2014 das Programm für Lebenslanges Lernen ab (2007 bis 2013) und bündelt die bisherigen Programme der EU im Bereich der formalen und nonformalen Bildung. In seiner Laufzeit bis 2020 sollen mehr als 4 Millionen Menschen in Europa – insbesondere Schüler/ -innen und Studierende, Auszubildende, Lehrkräfte und junge Freiwillige – Stipendien und Zuschüsse für einen Aufenthalt zu Lernzwecken im Ausland erhalten. Darüber hinaus fördert das Programm die Durchlässigkeit zwischen den Bildungsbereichen, indem innovative Bildungsund Jugendprojekte sowie länderüber- greifende Partnerschaften, z.B. zwischen Hochschulen und Unternehmen, gefördert werden. In Deutschland setzen vier Nationale Agenturen mit Sitz in Bonn Erasmus+ um. Nationale Agentur für Erasmus+ Schulbildung ist der Pädagogische Austauschdienst (PAD) des Sekretariats der Kultusministerkonferenz. Im Auftrag der Länder ist er unter anderem zuständig für die Programmverwaltung, die Beratung von Antragstellern, die Durchführung von Informationsveranstaltungen und die Auswertung der Projektergebnisse. Der PAD ist außerdem Nationale Koordinierungsstelle für eTwinning, das virtuelle Schulnetzwerk in Europa. Weitere Informationen über Erasmus+ Schulbildung und eTwinning sind auf der Website des PAD unter www.kmk-pad.org erhältlich. 26 | | 27

Publikationen

Folgen Sie dem PAD